Unsere Zielgruppen – Bundesverwaltung, EDK und interkantonale Organisationen, Bildungsinstitutionen und kantonale Bildungsverwaltungen, – stehen vor der Herausforderung, sich im digitalen Bildungsraum stetig neu und zukunftsweisend auszurichten. Als öffentlich-rechtlich legitimierte Fachagentur mit Expertise an der Schnittstelle von Technologie und Bildung beraten und unterstützen wir sie darin, diese Herausforderung vorausschauend anzugehen.
Die Leistungsvereinbarung als Grundlage
Unsere im Frühjahr 2025 neu entwickelte interne Strategie zur Umsetzung der Leistungsvereinbarung 2025–2028 richtet unser Handeln konsequent auf Systemwirkung und Systemrelevanz aus. Wir stärken unsere Rolle im digitalen Bildungsraum, indem wir regulatorische Entwicklungen mitprägen und sektorübergreifend als verbindende Akteurin wirken. Unser Portfolio fokussiert auf Vorhaben mit schweizweiter Wirkung. Durch gezielte Steuerung des internen Portfolios, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Einsatz digitaler Automatisierung stärken wir Effizienz und Innovationskraft. Im Dialog mit unseren Ziel- und Stakeholdergruppen handeln wir verlässlich und verantwortungsbewusst.
Organisationsentwicklung im Dienst der Strategie
Auch die Organisation richteten wir konsequent an unserer Strategie aus. Durch die Integration bestehender Service-Desks und Zugangskanäle stärkten wir unsere Serviceerbringung. So konnten wir die DNP-Anlaufstelle sowie weitere Kontaktstellen harmonisieren und den Zielgruppen über die Educa-Website einen einfacheren und einheitlichen Zugang bieten.
Dieser zentrale Zugangspunkt stellt eine hohe Qualität und Effizienz bei der Bearbeitung von Anfragen sicher. Erste Ergebnisse zeigen eine schnellere Bearbeitung sowie eine transparentere und nachvollziehbare Serviceerbringung.
Fokus und Klarheit durch das Portfolio
Unser Portfolio ist das zentrale Steuerungsinstrument für die Erreichung der strategischen Ziele. Es macht sichtbar, was wir tun, warum wir es tun und worauf wir den Fokus setzen. Durch die methodisch fundierte und strategisch ausgerichtete jährliche Themenidentifikation konnten wir unsere Ressourcen gezielter und verlässlicher planen.
Neue Führungsstruktur
Im Zug der strategischen Fokussierung haben wir im zweiten Halbjahr die Führungsstruktur mit Wirkung per 1.1.2026 aktualisiert. Neu teilen sich ein dreiköpfiges Direktionsteam und eine zweite, intern rekrutierte Führungsebene die Verantwortung für das Portfolio-Management. Im Mittelpunkt dieser Weiterentwicklung stehen ein noch engerer Dialog mit den verschiedenen Stakeholdern sowie eine agilere und stärker wirkungsorientierte Projektgestaltung.
Arbeitsrechtliche Grundlage für finanzielle Unsicherheit
Die neue Leistungsvereinbarung brachte eine wesentliche Änderung unserer Finanzierungsbasis mit sich: Sie umfasst nur noch den Grundauftrag ohne thematische Projekte (wie z.B. den Bericht zur Datennutzungspolitik). Solche Projekte sind neu Gegenstand eines eigenen Zielbereichs in der Leistungsvereinbarung und können somit nicht fix in die mehrjährige Finanzplanung aufgenommen werden. Mit Blick auf diese neue Planungsunsicherheit wurde als vorsorgliche Massnahme im Dialog mit der Personalkommission ein Sozialplan vorbereitet. Dessen Anwendung war bisher und auf absehbare Zeit nicht notwendig.