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In unserer Beobachtungsdatenbank belegt die künstliche Intelligenz, wenig überraschend, weiterhin die oberen Ränge. Mehr als 30% aller Beobachtungen betrafen dieses Themenfeld, zunehmend auch mit direktem Bildungsbezug. Diese Erkenntnis korreliert mit den allgemeinen Entwicklungen in diesem Feld. Das blosse Grössenwachstum von KI-Modellen stiess 2025 an seine Grenzen. Infolgedessen verlagerte sich der Fokus weg von immer grösseren Modellen hin zu spezialisierten Anwendungsfeldern. Insgesamt markierte 2025 damit den Übergang von einer Ära des quantitativen Wachstums hin zu einer Phase der qualitativen Präzision und technologischen Spezialisierung.

Die Folgen antizipieren

Neben diesem absoluten Trendthema stehen jedoch auch fundamentale Fragen für die zukünftige Technologieentwicklung im Fokus. Durch die Teilnahme an Fachgruppenveranstaltungen zu den Themen Standardisierung, Linked Data und Datenökosysteme stellten wir sicher, stets auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen am technologischen Fundament zu bleiben. Dies ermöglichte es uns, die technologischen Folgen sowie künftigen Möglichkeiten fundiert abzuschätzen und frühzeitig in unsere Überlegungen einzubeziehen. Aus Datensicht sind diese Elemente eine essenzielle Voraussetzung, um die Datengrundlage für Bildungstechnologien nachhaltig zu stärken und die Interoperabilität innerhalb des Bildungsraums sowie an der Schnittstelle zu transversalen Systemkomponenten dauerhaft zu fördern.

Internationale Austausche

Wir verfolgen den Umgang mit KI in der Bildung auch auf der internationalen Ebene und bringen die Schweizer Perspektive ein. Im Berichtsjahr waren wir an der jährlichen Arbeitstagung des Europarats zu KI und Bildung und der Ausarbeitung des «Reference Framework for the evaluation of educational technologies» beteiligt. Die EU Perspektive verfolgen wir im Austausch mit Swisscore.