EdTech eröffnet Chancen wie beispielsweise die Entwicklung von adaptiven Lernsystemen, die Nutzung künstlicher Intelligenz zur Unterstützung administrativer Prozesse sowie durch das Potenzial, mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem zu fördern. Die zunehmende Integration dieser Technologien wirft Fragen der Governance auf: Die Abhängigkeit von Technologieanbietern führt zu Ungleichgewichten, während die Bearbeitung und Nutzung von Bildungsdaten eine Klärung der Zuständigkeiten und der Rolle öffentlicher Akteure erfordert.
Aktuelle Forschungen, etwa von Prof. Dominik Petko, zeigen, wie innovative Schulen EdTech nutzen. Dennoch fehlen belastbare Langzeitstudien zu Lernerfolgen, und die regulatorischen sowie technischen Rahmenbedingungen – etwa Interoperabilitätsstandards – sind noch nicht etabliert. Die Balance zwischen Innovationsdruck und regulatorischer Sicherheit bleibt eine offene Aufgabe.
Die Debatte um EdTech geht über rein pädagogische, technische oder organisatorische Aspekte hinaus und führt zu Fragen der Steuerung des Bildungssystems. In diesem Zusammenhang stellt sich eine zentrale Frage: Wie lassen sich die Impulse privater Akteure mit dem öffentlichen Bildungsauftrag in Einklang bringen?
Die Fachtagung Educa26 verbindet Expertisen und Perspektiven, um die Schulentwicklung mit EdTech auf einen nachhaltigen Pfad zu lenken – zwischen Marktdynamik und regulatorischen Anforderungen sowie zwischen technologischer Innovation und öffentlicher Verantwortung.
Bald finden Sie hier erste Informationen zum Programm.
Datum und Ort
Mittwoch, 26.8.2026, Zentrum Paul Klee in Bern
Tagungskosten
CHF 250 (inkl. Tagungsunterlagen und Verpflegung)
Anmeldung
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