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Goldene Maus 2010: Das Ergebnis

1. November 2010 · Allgemein, Medienmitteilungen

Die Goldene Maus 2010 für mobile Applikationen im Bildungswesen wurde erfolgreich abgeschlossen mit der Verleihung, die im Rahmen der Worlddidac stattgefunden hat.

Der Sieger wurde aus 46 verschiedenen Programmen ausgewählt und mit der Goldenen Maus und dem Barpreis von Fr. 30’000.– ausgezeichnet:

Als zweite Sieger wurden mit je  Fr. 1500.- ausgezeichnet:

  • Laboratorium für Kristallographie der ETH Lausanne (Yvan Orlov) mit
    Escher Mobile

Die Applikationen sind im App Store zugänglich.

Die Beurteilungskriterien

Für die Bewertung der Applikationen wurden die folgenden Kriterien angewendet:

1. Wissensvermittlung

  • Zielsetzung
    Vorhanden und erfüllt?
  • Richtigkeit
    Stimmen Inhalte?
  • USP
    Gegenüber andern , nicht-mobilen Medien
  • Schnittstellen
    Verknüpfung mit anderen Quellen
  • Originalität
    z. B. Spiel, Story

2. Partizipation

  • Aktivität
    Kann Lernender selber eingreifen, beeinflussen?
  • Feedback
    Sofortige Rückmeldung von Resultaten und Lösungen
  • Individualität
    eigene Lernwege
  • Community
    Kontakt mit anderen Lernenden?

3. Design und Technik

  • Usability
    Orientierungshilfen, Einfachheit,
  • Aesthetik
    State of the art Grafik
  • Medienvielfalt
    Multimedial?
  • Funktion
    Läuft es?

4. Mobilität

  • spezifisch auf mobile Nutzung ausgerichtet  (nicht genauso gut für stationäre PC-Anwendung)

Wir gratulieren den Preisträgern und danken allen Teilnehmenden für Ihren grossen Einsatz.

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Der Countdown läuft

27. September 2010 · Allgemein

Noch fünf Tage: Am kommenden Freitag, 1. Oktober 2010 ist der Anmeldeschluss zum diesjährigen Wettbewerb um die Goldene Maus. Haben Sie Ihre mobile Bildungsapplikation bereits eingereicht? Nein? Dann nichts wie los! Zu gewinnen gibt es 30’000 Franken und natürlich die Skulptur der Goldenen Maus.

Hier klicken für weitere Infos oder gleich anmelden!

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Gesammeltes Wissen für die Hosentasche

27. September 2010 · Allgemein

Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia hat sich in den letzten Jahren – zumindest was Sachwissen anbelangt – zu einer umfangreichen und recht verlässlichen Quelle von Erstinformation entwickelt. Über den mobilen Browser allerdings ist der Zugriff nicht gerade benutzerfreundlich und alles andere als effizient. Wer also unterwegs Zugriff auf die Einträge haben will, ist mit einer installierten Anwendung besser dran.

Genau das bietet Wikipanion (iTunes-Link): Schnellen Zugriff und komfortable Such- und Anzeigefunktionen von Wikipedia-Artikeln auf einem iPhone, iPod Touch oder iPad.

Auch bei schlechtem oder nicht vorhandenem Netz Zugriff zu haben, dafür sorgt Wiki Offline (iTunes-Link). Die kostenfreie Lite-Version gibt dem User Offline-Zugriff auf eine Auswahl aus 10 000 Artikeln, die bezahlte Version bietet die volle Funktionaltiät mit den entsprechenden Suchfunktionen.

Wikipedia Random Article Of The Day (iTunes-Link) macht genau das, was der Name schon sagt: Die App zeigt jeden Tag einen neuen, zufällig ausgewählten Artikel an. Ein interessantes Tool, um in Warte- oder Reisezeiten auf einfache Art zu neuem Wissen zu kommen.

Wiki Hunt (iTunes-Link) zu guter Letzt ist keine Applikation für reinen Konsum, sondern ein Spiel. Ganz im Sinne des Kleine-Welt-Phänomens (auch bekannt als «Six Degrees of Separation») geht es darum, über nur sechs Links von einem beliebigen Anfangs- zu einem definierten Schlussbegriff zu kommen. Probieren Sie’s aus!

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Noch 16 Tage bis zum Anmeldeschluss

14. September 2010 · Allgemein

Sie haben eine mobile Learning-Applikation entwickelt? Dann nichts wie los: Bis zum 1. Oktober können Sie Ihre Anwendung zum Wettbewerb um die Goldene Maus einreichen. Die Ausschreibung ist plattformübergreifend: Android, Apple, Nokia Ovo, browserbasierte Apps  – alles, was mobiles Lernen möglich macht, ist herzlich willkommen.

Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 30 000 Franken und natürlich die Skulptur der Goldenen Maus. Hier klicken für weitere Infos oder gleich anmelden!

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Alles für die Kunst

19. August 2010 · Allgemein

«Es kann eine Kunst sein, sich mit der Kunst zu befassen.
Es ist eine Kunst, sie zu genießen.»

Ulrich Wiegand-Laster, (*1960), Künstler und Kulturmanager

Art Authority (iTunes-Link)

Die Mona Lisa hat Leonardo Da Vinci gemalt, natürlich. Doch wie im byzantinischen Reich gemalt? Und was zeichnet sich wieder die Werke aus der Renaissance aus?  Art Autohority zeigt eine gut verständliche Sammlung an Kunstwerken aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart, mit einem Index der 1000 bedeutendsten Künstler aus der westlichen Welt.

The National Gallery (iTunes-Link)

Mehr als 250 bedeutende Werke aus der National Gallery in London sowie Video- und Audio-Daten, hochauflösende Bilder zum Zoomen, und Gruppierung nach Themen. Wann haben Sie zum letzten Mal ein Museum in Ihrer Hosentasche mit sich getragen?

Museum of Modern Art (iTunes-Link)

Von London nach New York. Die MoMa-App informiert über die aktuellen Ausstellungen und bietet Ihnen virtuelle Multimedia-Touren durch das Museum. Mit der Playlist-Funktion stellen Sie sich sogar Ihre ganz eigene Musik für Ihren Museumsbesuch zusammen. Denn hinfahren sollten Sie auf jeden Fall.

Art History Test (iTunes-Link)

Die vorhergehenden drei Apps haben Sie sicherlich bestens auf dieses Quiz zu Kunst und Kunstgeschichte vorbereitet. Testen Sie Ihr Wissen!

Und wann entwickeln Sie Ihre eigene mobile App?
Hier finden Sie alle Infos zum Wettbewerb, es winkt ein Preisgeld von CHF 30 000.–.

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Zurück vom Strand

10. August 2010 · Allgemein

Die Ferienzeit ist vorbei. Nach der Sommerhitze und dem Ausspannen im Urlaub ist genau der richtige Zeitpunkt, die grauen Zellen mit ein wenig Training wieder in Bestform zu bringen:

Kopfnuss (iTunes-Link)

Kopfnuss macht das, was unsere Lehrer früher in den Mathematikstunden zum Aufwärmen gemacht haben: Die App stellt Knobelaufgaben zum Kopfrechnen. Die «Einlaufrunden» können Sie im Übungsmodus machen, aber irgendwann gilt’s ernst. Dann ist Umschalten auf den Punktemodus und gegen die Uhr anrechnen gesagt. Drei verschiedene Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird.

Lern Es! (iTunes-Link)

Für jene, die auch nach der Schulzeit keine Mathematik-Freunde mehr geworden sind, sind Lernkarten eine tolle Sache. Egal, was Sie sich (wieder) einprägen wollen, Lern Es! ist ein zuverlässiger Partner. Die Karten können übers Web-Interface verfasst und dann aufs iPhone geladen werden, das mühsame Eintippen von Fragen und Antworten übers mobile Gerät entfällt. Ob Sie sich nun japanische Businessfloskeln oder die Geburtstage Ihrer Kollegen einprägen wollen: Lern Es! ist der richtige kleine Helfer für Sie.

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Sprechen Sie Aserbaidschanisch?

5. Juli 2010 · Allgemein

uTalk_AserbaidschanischFür die meisten mobilen Endgeräte finden Sie zahlreiche Applikationen, die Ihnen zu einem Grundvokabular in einer Fremdsprache verhelfen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und ein paar Exoten, alles kein Problem. Dcoh es geht noch mehr: Für das OS Android finden Sie z. B. bei AndroidLib.com verschiedenste Anwendungen der Firma EuroTalk. Deren App uTalk zum Erlernen eines Grundwortschatzes gibt es in 58 Sprachversionen. Angefangen mit den gängigen europäischen Sprachen über doch aussergewöhnliches wie Isländisch, Bengalisch, Hindi, Saami, Kambodschanisch oder eben, Aserbaidschanisch.

Durch das Exotentum mancher Versionen sind noch nicht alle von Usern bewertet worden. Die abgegebenen Bewertungen jedoch sind in der Mehrzahl positiv: So kommen uTalk Griechisch und uTalk Okzitanisch auf viereinhalb, uTalk Tagalog und uTalk Maltesisch auf die Höchstwertung von fünf Sternen. Wenn Sie also beim nächsten Business Lunch mit ganz unerwarteten Sprachkenntnissen auftrumpfen wollen, wagen Sie doch einen Versuch.

Und welche Fähigkeit können wir von Ihnen lernen? Reichen Sie Ihre eigene Learning-App zur goldenen Maus ein, mehr zum Wettbewerb finden Sie hier.

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Von Bäumen und Vogelstimmen

28. Juni 2010 · Allgemein

Endlich wieder Sommer, Zeit für frische Luft und Natur. Seinerzeit hat man uns das in Naturkunde ja alles erzählt: Buschwindröschen, Buchenblätter, Blaumeise. Jetzt lassen wir uns von unseren Kindern, Nichten und Neffen die Welt erklären und stehen selber oft auf verlorenem Posten. Das muss nicht sein – mobile Endgeräte schaffen auch in freier Wildbahn Abhilfe.

Bäume

Bäume (iTunes-Link)

Eine Birke von einer Linde zu unterscheiden ist nur der leichte Teil der Übung, aber woran genau erkennt man nun schon wieder ein Buchenblatt? Einen Nussbaum? Eine Kastanie? Die Bäume-App kennt sie alle.

Wildblumen

Wildblumen (iTunes-Link)

Für Blumen gilt natürlich genau dasselbe wie für Bäume: Margeriten und Butterblumen kennen wir alle, aber was, wenn die Liebste sich nichts mehr wünscht als einen Strauss frisch gepflücktes Wiesenschaumkraut wünscht? Eben. iPhone zücken und los geht’s.

Bild 3

Zwitschern! (iTunes-Link)

«Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche…», oder doch eine Amsel? 96 verschiedene Vogelstimmen aus Mittel- und Nordwesteuropa bringt diese App auf Ihr iPhone. Wie beeindruckend, wenn Sie am nächsten lauen Sommerabend Ihren Gästen die tierische Geräuschkulisse erklären können.

Bild 5

Nature Lexicon: Pilzführer (iTunes-Link)

Keine Bauchschmerzen vom Jägertoast: Warum es sich lohnt, Pilze bestimmen zu können, liegt auf der Hand. Die Anwendung zeigt anhand von rund 1000 hochwertigen Bildern die 200 häufigsten Pilzsorten von Mitteleuropa. Sie unterstützt ausserdem Geotagging, so dass sie sich Fundorte später auf einer Karte anzeigen lassen können.

Lassen Sie sich zu Ihrer eigenen Entwicklung einer lehrreichen Mobile App inspirieren und lesen Sie mehr zur Goldenen Maus auf der Startseite.

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Learning Apps für die WM

21. Juni 2010 · Allgemein

Spätestens seit dem Sieg gegen Spanien vom letzten Mittwoch ist auch die Schweiz endgültig im WM-Fieber. Wir haben wir ein paar praktische, mobile Helferlein für Sie parat, damit Sie gut ausgerüstet durch die Turnierzeit kommen:

Fussballregeln

Fussballregeln Kompakt (iTunes-Link)

Grundlegende Kenntnisse der Regeln sind unabdingbar, um vor dem TV im Biergarten richtig mitreden zu können. Oder vielleicht wissen Sie Bescheid, aber müssen Ihrem besten Freund jedes Mal wieder die Abseitsregel erklären? Wie auch immer: Diese App ist genau das Richtige für Sie.

wm2010_nationen

WM Nationen (iTunes-Link)

Diese App gibt Ihnen nicht nur einen Überblick über die Landesflaggen der teilnehmenden Nationen, sondern auch über die jeweiligen Nationalhymnen. So können Sie gegebenenfalls mit jedem zukünftigen Weltmeister mitsingen. Die eigene Hymne könnten Sie natürlich auswendig – aber in einem grossen Moment kann ja jedem Mal ein Texthänger passieren.

erste Hilfe

Erste Hilfe auffrischen (iTunes-Link)

So eine Fussball-WM bleibt unter Umständen nicht ohne Nebenwirkungen: Sie könnten nach einem Tor oder einer verpassten Chance unter Atemnot leiden, sich an einer ungeschickt geöffneten Bierflasche schneiden oder dem Nachbarn eine Verbrennung versorgen, die sich aus der ungünstigen Kombination von Torjubel und Grillzange ergeben hat. Hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen.

Und wann entwickeln Sie Ihre eigene Learning-App?
Hier finden Sie alle Infos zum Wettbewerb, es winkt ein Preisgeld von CHF 30 000.–.

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Die «Maus» bei den iPhone-Developern

19. April 2010 · Events

Max Frenkel, Präsident der Milton-Ray-Hartmann-Stiftung, berichtet:

Am Freitag war ich bei der «iPhone Apps Development» Veranstaltung von Apple Schweiz an der Uni Bern, um die «Goldene Maus» vorzustellen.

Es waren rund 150 Entwickler anwesend. Manche von ihnen wussten noch nichts von der Ausschreibung. Auf die Frage, wer bereits jetzt beabsichtige am Wettbewerb teilzuehmen, meldeten sich ca. fünf Anwesende. Gerne würde auch ein Professor aus Deutschland mit seinem Institut teilnehmen. Aber eben: es geht um schweizerische Applikationen.

Am Tag darauf traf ich eine Heilpraktikerin in Basel, die hoffte, dass es auch Applikationen für Autisten und ähnlich Behinderte geben werde, weil diese nämlich mit technischen Gadgets viel leichter ansprechbar seien als über das Wort.

Max Frenkel

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